Sitzung: 23.01.2025 Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss der Stadt Peitz/Picnjo
Beschluss:
Die Liste (Vorhaben / Projekte / Themen der Stadt Peitz seitens des Bauamtes ab 2025) liegt jedem Mitglied des BVUA vor.
Herr M. Krüger stellt den Anwesenden die geplanten Vorhaben im Sachgebiet Tiefbau vor.
Herr Stecklina weist darauf hin, dass in der Ziegelstraße Bedarf an weiterer Straßenbeleuchtung besteht. Herr M. Krüger informiert, dass dabei 90 % der Baukosten auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden, da es sich um eine erstmalige Herstellung handelt.
Herr Lehmann stellt die Frage, ob Ersatzpflanzungen zum Bereich Tiefbau gehören und merkt an, dass noch einige Ersatzpflanzungen offen sind. Es wird diskutiert.
Herr Kerk merkt zur letzten Niederschrift an, dass die Ersatzpflanzungen auf dem Fischerfestgelände und Bäume an der Spreewaldstraße/Lindenstraße im Herbst gepflanzt werden sollten und es bislang nicht erfolgt ist.
Frau Mucha informiert das die Aufforderung vom Landkreis Spree-Neiße an den Fischerfestverein direkt erfolgt und es ist deren Aufgabe, zu kontrollieren, ob die Maßnahmen umgesetzt wurden.
Herr Stecklina merkt an, dass die Straße „Elster Ausbau“ nach Realisierung der geplanten Brückensanierung sanierungsbedürftig sein wird und man dies jetzt schon langfristig berücksichtigt.
Frau Appelt stellt die geplanten Vorhaben im Sachgebiet Hochbau vor und erläutert. Bei einer Vor-Ort-Besichtigung des Amtsgebäudes nehmen Herr Kerk und Herr Fechner teil.
Herr Kerk fragt an, warum Geflüchtete nicht in leerstehenden Wohnungen der WBVG unterkommen können.
Herrn
Krakow wird einstimmig Rederecht erteilt. Er erklärt, dass die Wohnungen im
Malxebogen in den vierten und fünften Etagen sich im Rohbauzustand befinden,
nicht beziehbar sind und hohe Kosten verursachen würden. Zudem sind sie für
Einzelpersonen ungeeignet. Personen mit Bleiberecht nach dem Flüchtlingsstatus
werden über die WBVG oder andere Träger mit Wohnraum versorgt. Die verbliebenen
Flüchtlinge im ehemaligen Amtsgericht sind diejenigen, die bisher noch nicht
vermittelt werden konnten.
Es wird
diskutiert. Frau Mucha informiert, dass seit diesem Jahr das ehemalige
Amtsgericht durch den neuen Wachschutz als Gemeinschaftsunterkunft angemeldet
wurde. Nach weiterer Diskussion schlägt Herr Minetzke vor, ein Gesamtkonzept
für das Gebäude für das ehemalige Amtsgericht zu erarbeiten.
Herr
Minetzke merkt an, dass in der Oase 99 Fluchttüren abgeschlossen sind.
Frau
Appelt schlägt vor, das Brandschutzkonzept für die Oase 99 und auch für die
Kita Sonnenschein zu überprüfen.
Sie
erläutert, dass es für die Sanierung des Rathauses wichtig ist, im Vorhinein
ein Nutzungskonzept zu erarbeiten. Es ist zu klären, ob das Kulturamt weiterhin
im Rathaus verbleibt. Die Nutzung von Fördermitteln für die Sanierung des
Rathauses, in Verbindung mit Barrierefreiheit wird befürwortet.
Herr
Bubner fragt an, wie die Situation der Freistellung des Festungsturms (Rundweg
um den Festungsturm) ausschaut.
Es wird
über die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt Peitz diskutiert. Herr N. Krüger
informiert, dass es seitens der LEAG zur Fernwärmeversorgung kein Konzept gibt
und Gespräche mit der Envia-Therm laufen. Es wird diskutiert. Die Envia-Therm
ist in den Ausschuss WGS einzuladen.
Herr
Bubner erkundigt sich nach dem Areal des Busbahnhofes. Cottbusverkehr wäre mit
einer kleineren Abstellfläche einverstanden, wenn ein neuer Standort
bereitgestellt wird. Das Areal ist im Gemeinsamen Flächennutzungsplan als
geplante Wohnbaufläche dargestellt.
Herr
Fechner spricht die Verbesserung der Erlebbarkeit der Festung an. Das
vorhandene Wegesystem westlich des Turms, Begrenzungen und Wegebeleuchtungen
genügen hinsichtlich Gestaltung, Funktion und Sicherheit nicht mehr den
heutigen Ansprüchen.
Abstimmungsergebnis:
Gesetzliche Anzahl der Mitglieder des beschließenden Gremiums: ……….
Davon anwesend ……
Abstimmung ……… JA- Stimmen …….. NEIN-Stimmen …… Enthaltungen
